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Zwischen der Adria und der Majella: die Landschaft, die unseren Weinen Charakter gibt

  • Autorenbild: Anastasia Centofanti
    Anastasia Centofanti
  • 13. Juni
  • 2 Min. Lesezeit

In Giuliano Teatino ist die Landschaft nicht nur eine Kulisse.

Sie ist etwas, das in die tägliche Arbeit im Weinberg hineinwirkt, sie beeinflusst und begleitet.

Auf der einen Seite liegt die Adria, die man am Horizont erahnen kann und die besonders an warmen Tagen leichte Brisen bringt.




Auf der anderen Seite erhebt sich die Majella, imposant und still, und verändert das Licht, das über die Hügel und Weinberge fällt.

Zwischen diesen beiden Elementen entsteht unsere Arbeit.


Das Meer, das das Klima mildert

Die Nähe zum Meer sieht man nicht immer, aber man spürt sie.

Die Luftströmungen von der Adria helfen dabei, die Temperaturen im Gleichgewicht zu halten, besonders in den Sommermonaten.

Der Wind ist nie gleich: manchmal leicht, manchmal stärker, aber immer präsent.


Die Majella, die schützt und prägt

Auf der anderen Seite liegt das Gebirge.

Die Majella ist nicht nur eine Landschaft, sondern eine ständige Präsenz.

Sie beeinflusst die Jahreszeiten, schützt die Weinberge und trägt zu dem Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht bei, der diese Hügel so besonders macht.

Die Tage können heiß sein, aber die Nächte bleiben deutlich kühler.


Vista sulla Majella da Giuliano Teatino (CH)
Vista sulla Majella da Giuliano Teatino (CH)


Unsere Weinberge liegen zwischen diesen beiden Extremen: Meer und Berge.

Genau dieses Gleichgewicht verleiht den Trauben und später auch den Weinen ihren Charakter.


Die klimatischen Unterschiede zwischen Adria und Majella sorgen für einen deutlichen Temperaturunterschied zwischen Tag und Nacht. Dieses Phänomen, die sogenannte Tag-Nacht-Amplitude, ist entscheidend für die Qualität der Trauben: Am Tag reifen sie, in der Nacht verlangsamt sich der Reifeprozess, wodurch Frische, Balance und aromatische Intensität erhalten bleiben.


Ein natürliches Gleichgewicht

Hier, zwischen Meer und Bergen, entsteht der Rhythmus unseres Weinbergs.

Ein Gleichgewicht, das nicht gemacht ist, sondern von der Natur selbst kommt – und das sich jedes Jahr in unseren Weinen widerspiegelt.



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